21Jan 2018

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Breitling: Avenger Hurricane – Baselworld 2016 [Update: Live-Bilder]

Breitling: Super Avenger Hurricane

50 Millimeter Durchmesser, pechschwarzes Gehäuse, massive Lünettenreiter, gelbe Farbakzente: Die neue Avenger Hurricane von Breitling zieht unweigerlich die Blicke auf sich.

Breitling: Super Avenger Hurricane
Breitling: Avenger Hurricane

Hat das markante Design erst einmal das Interesse des Betrachters geweckt, offenbaren sich auch die technischen Vorzüge. Da wäre einerseits das neue Manufaktur-Chronographenkaliber B12 mit Chronometerzertifikat, 70 Stunden Gangautonomie und einer für Piloten hilfreichen 24-Stunden-Anzeige. Andererseits überzeugt die Uhr durch ein neuartiges Gehäusematerial mit dem fast schon humoristisch anmutenden Namen Breitlight: Es ist laut Breitling 3,3-mal leichter, dabei aber härter als Titan.

Für die Herstellung seiner Uhren verwendet die Marke beidseitig entspiegeltes Saphirglas. Es bietet eine außerordentliche Widerstandsfähigkeit und garantiert die allzeit optimale Ablesbarkeit. Die Uhrmacherkunst ist eine so feine Arbeit, dass die Präzision der Uhr von solch vermeintlichen Kleinigkeiten wie der Luftqualität abhängig sein kann. Damit die Breitling Chronometer auch bei intensivster Beanspruchung einwandfrei funktionieren, kontrolliert und reguliert ein ausgeklügeltes System den Feuchtigkeitsgehalt und die Temperatur bei der Einschalung der Uhren. Eine hoch effektive Filteranlage verhindert Verschmutzungen, die sich aus der Luft auf der Uhr absetzen könnten. Breitling verlässt sich bei der Produktion jedoch nicht einfach auf die Zuverlässigkeit seiner Mitarbeiter und die hochentwickelten Arbeitsschritte. Ein strenges Kontrollsystem aus über 1000 Einzelkontrollen gewährleistet für jede einzelne Uhr die makellose Qualität „Made by Breitling“.

Breitling haftet der Ruf an, übergroße Uhren herzustellen, die sich ausschließlich an Träger mit großen Handgelenken oder mit einer Vorliebe für übergroße Uhren richtet. Auch wenn viele der aus Grenchen stammenden Entwürfe deutlich mehr als 4 Zentimeter mit Durchmesser messen, werden etwa in der Superocean, Chronomat und Colt Kollektion auch wieder vermehrt moderate Gehäusegrößen zwischen 40 und 42 mm angeboten. Einige Modelle messen überhaupt nur 36 Millimeter und sind vor allem für Träger mit schmaleren Handgelenken interessant. Ein Trend, der sich in nächster Zeit fortsetzen könnte: Aufgrund der mehrjährigen Entwicklungsphase ist die Beschaffenheit von Kalibern oft der beste Indikator dafür, wohin die Reise bei der Ausrichtung einer Marke in den kommenden Jahren gehen soll. Da das kürzlich lancierte Breitling Uhren Superocean 44 01 Manufakturwerk schlanker als das Referenz-Chronographenwerk ETA/Valjoux 7750 ist, könnte dies für fortlaufend mehr Understatement im Breitling-Programm sprechen.In den 1940ern und frühen 1950ern waren die Brücken der meisten Breitlingwerke noch nicht signiert. Dies betrifft vor allem die einfacheren Modelle – etwa jene, in denen das Venus 170 verbaut wurde. Der Hintergrund für diese Nachlässigkeit bei der Signatur von Werksteilen ist einfach: In jener Zeit ahnte man bei Breitling (so wie auch bei anderen heute bekannten Herstellern) noch nicht, dass um die eigene Marke Jahrzehnte später ein Kult entstehen würde. Der späteren Identifikation von Inschriften und Seriennummern wurde deshalb keine allzu große Bedeutung beigemessen.

Breitling: Avenger Hurricane mit neuem Gehäusematerial Breitlight
Breitling: Avenger Hurricane mit neuem Gehäusematerial Breitlight

Außerdem fühlt es sich wärmer an als Metall und besitzt eine optisch ansprechende Marmorierung. Obwohl sie für die Lüfte gemacht ist, hält die Uhr Drücken bis zehn Bar stand. Auch das Armband gibt bei der Berührung mit Wasser nicht auf: Es besteht aus Kautschuk und trägt auf der Vorderseite eine Einlage aus Textil. Die Neuheit kostet 7.960 Euro. ak

Breitling: Avenger Hurricane mit Kautschukband
Breitling: Avenger Hurricane mit Kautschukband

Update – so sieht die Breitling Uhren Duplikat Avenger Hurricane live aus: