13Mai 2018

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Piaget: Limelight Stella – SIHH 2016 Swiss Movement Replica Uhren

Piaget: Limelight Stella

Die Limelight Stella ist die erste mechanische Komplikationsuhr, die von Piaget speziell für Frauen entworfen und gefertigt wurde. Ein komplexer Mechanismus ermöglicht es, die verschiedenen Phasen des Mondes, die durch sein “Versteckspiel” mit der Sonne entstehen, darzustellen. Als Manufaktur stattete Piaget die Limelight Stella mit einer astronomischen Mondphasenanzeige aus, das heißt, mit einer Anzeige von solcher Genauigkeit, dass sie im Gegensatz zu durchschnittlichen Mondphasenanzeigen theoretisch erst nach reichlich 122 Jahren um einen Tag korrigiert werden muss. Das ermöglicht ein Mechanismus mit 135-zähniger Mondscheibe, auf die zwei Monde über einem nachtblauen Firmament, auf dem die Sternbilder der Nordhalbkugel funkeln, aufgebracht sind.

Piaget: Limelight Stella
Piaget: Limelight Stella

Das dazu gehörige Kaliber 584P ist ein neues und vollständig von Piaget Wasser Experiment Replik entwickeltes und gefertigtes Automatikwerk. Es zeigt Stunden, Minuten, Sekunden und in einem extra großen Zifferblattausschnitt bei zwölf Uhr die Mondphasen an. Bei einer Haute Joaillerie-Variante mit dem 580P wird auf die Zentralsekunde verzichtet, um die Pracht der Edelsteine in Szene zu setzen.

Die Limelight Stella kommt im 36-Millimeter-Gehäuse daher. Ein subtiles Formenspiel aus Ovalen und Kreisen setzt sich bis aufs Zifferblatt mit Sonnenschliff-Guillochierung fort. Unterstrichen von zwei zarten Linien aus 14 Brillanten hat die Mondphasenanzeige ihren großen Auftritt. In perfekter Beherrschung diverser Goldschmiede- und Fasser-Berufe, schmückt Piaget L’epistemologia Genetica Replik Damenmodelle gern mit edlen Steinen. Daher gibt es die Limelight Stella aus Roségold mit polierter oder edelsteinbesetzter Lünette und die Weißgold-Version mit edelsteinbesetzter Lünette. Letztere Version kostet 31.400 Euro, während die rotgoldene Stella mit Diamanten für 304.000 Euro und die ohne Edelsteinbesatz für 21.700 Euro zu haben ist.

Die von George Éduard Piaget 1874 in einem Dorf im Genfer Jura gegründete Marke werden viele, die sich in den letzten zehn Jahren mit mechanischen Uhren auseinandergesetzt haben, vor allem wegen toller ultraflacher Uhren und Uhrwerke kennen. Man produziert zirka 20.000 Zeitmesser im Jahr. Um genau zu sein, befinden sich unter den aktuell 37 Uhrwerken der Kollektion 25 ultraflache, mit denen man aktuell 14 Weltrekorde hält. Die Geschichte des „Master of Ultrathin“, wie man sich in der Werbung nennt, begann im Jahr 1957, als man mit dem nur 2 Millimeter dünnen Handaufzugswerk 9P für Aufsehen sorgte und es drei Jahre später, 1960, mit dem kaum dickeren Automatikuhrwerk 12 P (es war 2,3 Millimeter dünn) bis ins bis in Guinness-Buch der Rekorde schaffte. Diese Modellreihe heißt übrigens heute Altiplano.Weltweit bekannt wurde die Marke aber nicht wegen technischer Meisterleistungen, sondern wegen eines Design-Experiments, das sich 1979 der junge Firmenchef Yves G. Piaget erlaubte. Er hatte die Idee, das damals flachste Quarzuhrwerk der Welt, das nur 3,1 Millimeter dünne Piaget Kaliber 7P, in einem Modell unterzubringen, das mehr einem Armband als einer Uhr glich. Das Design des Armbandes mit abwechselnd massiven und satinierten Gold-Godrons zog sich über das Gehäuse und sogar über das Zifferblatt fort. Das Ergebnis: Die Uhr sieht aus, als hätte ein Designer mit Photoshop ein Armband in ein klassisches Uhrenmodell hineinkopiert.

Piaget: Limelight Stella (Zifferblatt)
Piaget: Limelight Stella (Zifferblatt)

Für die beiden Haute-Joaillerie-Modelle wählt Piaget Weißgold-Gehäuse von 39 Millimetern Durchmesser. Auf der Lünette betonen Diamant-Baguetten in einer Kanalfassung durch ihre raffinierte, größengestaffelte Anordnung das harmonische Formenspiel von ovalem Zifferblatt und rundem Gehäuse. Die fächerförmige, dunkelgraue Mondphasenanzeige hebt sich effektvoll vom weißen Perlmuttzifferblatt mit weißgoldenen Stundenindexen ab. Der Zauber der Edelsteine erstreckt sich über die Faltschließe und die Aufzugskrone bis hin zu einer Limelight Stella mit ausgefasstem Armband. Ihre Fertigstellung in der internen Haute-Joaillerie-Werkstatt erforderte nicht weniger als 400 Stunden Handarbeit. MaRi